MEHR GELD VOM STAAT!
Mehr Geld vom Staat für Elite-Meisterausbildung.
Hoher Förderzuschuss
für die Elite-Meisterausbildung von Pivot Point.
Nach bundeseinheitlicher Regelung stehen gewerblich ausgebildeten Arbeitnehmern Fördergelder für die berufliche Weiterbildung zu. Im Ringen um den höchsten Förderbetrag für Meisterkurse im deutschen Friseurhandwerk setzt sich Pivot Point jetzt durch.
Seit gestern steht fest: Pivot Point setzt sich in der Auseinandersetzung um die Höhe der Staatszuschüsse für die Elite-Meisterausbildung durch. „Unsere Auslegung der Rechtlage hat sich als richtig erwiesen. Für die sehr gute Arbeit sind wir unseren Anwälten sehr dankbar. Es freut uns vor allem für unsere Schüler. Durch diese Gelder ist der Besuch der Member School nun viel einfacher geworden“, so Marcus Curth, Geschäftsführer von Pivot Point. Und weiter: „Nun haben alle Friseurinnen und Friseure die Möglichkeit, statt in 50-Mann-Kursen zu sitzen, sich in unserer Schule mit max. 12 Teilnehmern intensiv und gezielt auf die Meisterprüfung im Friseurhandwerk vorzubereiten. Bei den ersten beiden Kursen hat sich dieses Modell schon bewährt. Die Teilnehmer haben im Schnitt eineinhalb Noten besser abgeschnitten als die Teilnehmer vergleichbarer Lehrgänge“.
Die BaföG - Regelung sieht im Einzelnen so aus: Die Kursgebühren für den 6monatigen Elite-Meisterkurs betragen EUR 8.100,00. Hierfür gibt es im Normalfall eine Förderung von EUR 6.585,98. Während der Eilte - Meisterausbildung erwerben die Kursteilnehmer neben dem Meisterbrief auch die Titel „Geprüfter Colorist HWK“ und die Pivot Point Trainerlizenz. Das Materialpaket von EUR 900,00 wird ebenfalls bezuschusst. Wie viel das sein wird, hängt vom Einzelfall ab. Die Kosten für Wohnung und Lebensunterhalt werden wie bisher schon mit Fördergeld subventioniert.
Nach der Anerkennung der Pivot Point Member School im Jahre 2006 ist dies der zweitwichtigste Erfolg für die Obrigheimer. Damals ging es um die Bafög - Förderfähigkeit als gewerbliches Berufskolleg, die lange umstrittene Alternativ-Ausbildung in Vollzeitform. Mit der Gewährung von Meister-Bafög können nun auch Normalverdiener bequem in das erfolgreiche Pivot Point Modell einsteigen.
In den kommenden Monaten wird die Installierung eines neuen Lehrgangs zum „Geprüften Betriebswirt für Handwerk und Dienstleistung“ speziell für Friseure im Mittelpunkt stehen. Auch hier wird eine hohe Bafög-Förderung angepeilt.
Die europäischen Sozialpartner für das Friseurhandwerk verabschiedeten am 18. Juni 2009 in Brüssel ein gemeinsames Dokument, das auf die Einführung eines europäischen beruflichen Befähigungsnachweises für Friseure, basierend auf der Erarbeitung, Bewertung und Zertifizierung eines Standard-Ausbildungsprogramms, abzielt. Der Befähigungsnachweis Level B ist eine Ergänzung zu den verschiedenen, von nationalen Behörden oder Instanzen ausgestellten, Friseurdiplomen. Der europäische berufliche Befähigungsnachweis für Friseure (Level B) wird demnach in den verschiedenen Mitgliedstaaten gemäß den nationalen Verhältnissen umgesetzt und von der Einrichtung ausgestellt, die die Prüfung auf nationaler Ebene unter Aufsicht der Sozialpartner durchführt. Nach Annahme des ersten beruflichen Befähigungsnachweises für Friseure wurden
zusätzliche Zertifizierungen für Ausbilder und Führungskräfte im Friseursektor entwickelt. Sie
möchten eine Vision aufzeigen, eine Richtung weisen und einen Rahmen für derzeitige und künftige Arbeitsprojekte vorgeben.
Bereits seit Juni 2008 dauert der Prozess zur Einführung des EU-Level-B Qualitätsstandards bei Pivot Point an. Damals fand die erste Ausbildungseinheit noch in International Academy Chicago, USA, statt. Am 10. und 11. August 2009 wurde nun die erste Zertifizierung in der Pivot Point Academy in Obrigheim vorgenommen. Unter Leitung des EU- Supervisors aus Dänemark, Kurt Hoyer, legten Ausbilderinnen und Ausbilder aus Deutschland, Österreich, Australien, Brasilien und Kolumbien die erste Teil-Prüfung auf deutschem Boden ab. Im Januar 2010 werden weitere Spezialausbildungen stattfinden, in deren Anschluss die nächsten Folgeprüfungen bereits fest terminiert sind. Im Laufe der letzten Monate haben einige Pivot Point Trainer die Ausbildung bereits erfolgreich
absolviert, untern anderem haben Frau Nadine Puppe die Ausbildung zum Level-B Global Assessor und Frau Susann Krause die Ausbildung zum EU-Level-B Trainer mit Erfolg abgeschlossen. Weiter
sind Tatjana Schwarz (Deutschland), Melanie Dettling (Deutschland), Mina Lim (Australien) und Rogelio Munos (Kolumbien) mit Erfolg in den EU-Trainer-Stand erhoben worden.
Ziel der Ausbildung ist es, alle Fachtrainer von Pivot Point dem europäischen Qualitätsstandar
Level-B anzugleichen und demnach die Qualität der Ausbildung in den Akademien weltweit immer weiter zu steigern. Gearbeitet wird ebenfalls an einer Ausdehnung des Europäischen Befähigungsnachweises auf eine globale Stufe. Bereits heute finden Ausbildungen für Schüler und
deren Lehrer in Asien, Amerika und Afrika statt.